Deutscher Teespezialist gewinnt Goldmedaille in China

Der deutsche Michael Ellenrieder, Teespezialist von Teekenner holt überraschend die Goldmedaille auf der chinesischen Tee Olympiade

Teespezialist Michael Ellenrieder

Michael Ellenrieder, der Teespezialist und Mitgründer der Teekenner GmbH, wurde im Jahr 2014 das erste Mal zu der chinesischen Tee Olympiade zugelassen und schaffte es sogleich sich als Außenseiter aus der Biernation, durchzusetzen. Im Oktober 2014 war es endlich soweit –die chinesische Tee Olympiade wurde eröffnet und mitten unter den insgesamt 450 fast ausschließlich chinesischen Teilnehmern war das erste Mal auch der deutsche Michael Ellenrieder dabei. Der Wettbewerb fand in der Stadt Hangzhou in der Provinz Zhejiang, im „China National Tea Museum“ statt, welches im April 1991 eröffnet wurde.

Auf dem 3500 Quadratmeter großen Gelände, welches von Teeplantagen umgeben ist, gibt es neben traditionellen chinesischen Tee Zeremonien alles rund um die lange Geschichte und die Kultur des Tees, zu entdecken. Das Museum engagiert sich darüber hinaus auch in der Tee Forschung und hat bisher schon zahlreiche Bücher und periodisch erscheinende Magazine zur Teekultur, publiziert. Welchen passenderen Ort könnte es also für eine dem Tee gewidmeten Olympiade geben?

Der deutsche Teespezialist stellte sich seinen 38 Konkurrenten in der Disziplin Blindverkostung.Qualitätsgradierung grüner Tee

In dieser Disziplin werden den Teilnehmern jeweils fünf Schälchen mit chinesischem grünem Tee in unterschiedlichen Qualitätsgraden serviert. Die Aufgabe besteht darin, die fünf verschiedenen Qualitätsgrade den jeweiligen Schälchen innerhalb von drei Minuten, zuzuordnen. Für jede richtige Antwort werden 20 Punkte vergeben, die Höchstpunktzahl beträgt demzufolge 100 Punkte.

Der deutsche AuSiegerehrungßenseiter schaffte das, womit vermutlich keiner im Publikum gerechnet hatte – er erreicht als Einziger die Höchstpunktzahl indem er allen servierten Tees ihre richtigen Qualitätsgrade zuordnen kann und gewinnt damit die Goldmedaille! Dieser Erfolg lässt auf Erfahrung und Expertise hinsichtlich der Teekunst des Deutschen schließen, wobei natürlich auch eine Portion Glück zu dem Sieg beigetragen hat.

Vortrag am Folgetag

Aus diesem Grund nutzte er die Gunst der Stunde und hielt am zweiten Tag der Olympiade sogar einen Vortrag zu seiner Vorgehensweise bei dem Wettbewerb, dem optimalen Geschmack von gnem Tee und dem Thema Qualitätssicherheit im Bio-Tee-Anbau.

Doch das Wichtigste für MVortrag am Folgetage- Anbau vom Bio Teeichael Ellenrieder sind nach seinen Angaben, die neuen und gestärkten Freundschaften und die gewonnen Erkenntnisse und Erfahrungen rund um seine Leidenschaft und das meist konsumierte Getränk in China, den Tee.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*