Biologischer Anbau

Gesunder Tee enthält keine allergie- und krebsauslösenden Inhaltsstoffe. Aus diesem Grund nimmt der biologische Teeanbau immer mehr an Bedeutung zu, zumal die Nachfrage nach Bio-Tee weltweit immer weiter zunimmt.
Die einzelnen Teearten unterliegen permanenten Umwelteinflüssen, zu denen beispielsweise Schädlinge gehören. Deshalb ist der Einsatz von gesundheitsschädigenden Pestiziden nicht ausgeschlossen, die über die Mischungen direkt aufgenommen werden. Dies betrifft nicht nur die Pestizide, sondern ebenso die Substanzen, die das Wachstum der Teepflanzen forcieren und die Widerstandsfähigkeit der Gewächse erhöhen sollen. Ein weiterer Grund, einen nachhaltigen biologischen Anbau des Tees zu unterstützen, ist die Beibehaltung der Qualität des Bodens. Auf ausgelaugten und somit weitgehend unfruchtbaren Böden können in der Zukunft keine Nutzpflanzen mehr wachsen.
Durch die verschiedenen Maßnahmen, die im Rahmen eines biologischen Teeanbaus durchgeführt werden können, ist die Nachhaltigkeit gewährleistet und die Teesorten sind frei von gesundheitsschädigenden Schadstoffen. Neben einer sinnvollen und abwechselnden Kulturfolge der Böden, bei denen sich diese erholen und regenerieren können, bleiben die traditionellen Anbaugebiete erhalten. Darüber hinaus werden die Teesträucher nicht mehr so eng gepflanzt und die Böden mit einer Schicht aus Mulch bedeckt. Dies wirkt sich positiv auf einen geringeren Schädlingsbefall aus und den Pflanzenwuchs beeinträchtigendes Wasser kann besser abfließen. Darüber hinaus gelten natürlicher Kompost und Mulch als ideale biologische Düngemittel. Auf synthetisch hergestellte Düngesubstanzen, die lange im Boden und im Tee verweilen, kann somit grundsätzlich verzichtet werden. Mulch ist außerdem bekannt dafür, dass Feuchtigkeit im Boden erhalten bleibt und besser zirkulieren kann. Auch die Wurzeln der Pflanzen profitieren durch einen geringen Wärmestau im Boden von der Mulchschicht. Als biologische Dünger dienen zudem niedrig wachsende Gräser, die schnell verrotten und zu Bodensubstanz werden. Durch diese Bodenbedeckungen ist es zudem möglich, die Erosion des Untergrundes zu reduzieren. Schattenspendende Bäume bewirken dies ebenfalls, was wiederum die Intensität der Beregnungsanlagen verringern kann. Ein sparsamer und umweltbewusster Umgang mit der natürlichen und kostbaren Reserve Wasser ist somit realisierbar.

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