Chinas Teeregionen / Reiseberichte

Kaum ein Land ist so eng verwurzelt mit einer über viele Jahrhunderte erhalten gebliebenen Teetradition wie China. China nimmt weltweit eine Spitzenposition beim Export von unterschiedlichen Teearten und Teesorten ein und ist bekannt für den höchsten Genuss der Tees. Insgesamt zählt man in China etwa 10 Teeanbaugebiete, in denen die besten Wachstumsgegebenheiten für die zu Tee verarbeiteten Pflanzen herrschen.
Der hochwertige Tee, der aus China auch nach Deutschland eingeführt wird, stammt von riesigen Plantagen, die über das ganze Land verstreut sind. Auf der Basis der hervorragenden klimatischen Verhältnisse, des optimalen Bodens und der umfangreichen Erfahrungen in punkto Teeanbau haben sich in vielen Regionen Chinas die Teeanbaugebiete etabliert. Außerdem werden in China erstaunlich viele Sorten und Arten von Tees erzeugt, von denen einige äußerst kostbar und selten sind. Mehr oder weniger bekannt sind spezielle Teesorten, die überwiegend im südlichen Teil des Landes gewonnen werden. Nicht alle Tees stammen von dort. Der wohlschmeckende grüne Tee in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen gedeiht ganz vorzüglich in Ostchina. Die Regionen Zhejiang, Anhui und Fuji gelten als die Hauptanbauprovinzen für den grünen Tee. Die ambitionierten Teetrinker, welche die Vorzüge des weißen Tees zu schätzen wissen, beziehen diesen über den Teehandel ebenfalls aus der südlichen Provinz Fujian. Der rote Tee, der in Europa als Schwarztee bekannt ist, wird hauptsächlich in Sichuan und Yunnan angebaut. Der seltene gelbe Tee stammt aus der Landesregion Hunan. Die erfahrenen Teekenner, die sich auf den sogenannten Oolong-Tee spezialisiert haben, erhalten diesen hauptsächlich aus Nantou und Fujian.
Lung Ching Tee wird ausschließlich in der Stadt Hangzhou kultiviert und auf Plantagen mit einer Fläche von etwa 150 km² gepflückt. Eine eher seltene Teesorte aus China ist der Pi Lo Chun Tee, der nur auf den Hochebenen und Halbinseln dieser Provinz die besten Wachstumsbedingungen vorfindet.

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